Preiskalkulation Preisbeispiele Ausstattung Spezifikationen CD-Recordable Hintergundinfo GEMA Referenzen |
 |
CD-Hintergrundinfo
Hier finden Sie interessante Informationen zum Prozess
der CD-Herstellung, der Funktionsweise einer CD und den unterschiedlichen
CD-Formaten.
Funktionsweise der CD
Bei der CD werden die Daten
auf eine von innen nach außen verlaufenden Spur gespeichert. Vergleichbar
mit einer Schallplatte, bei der die Rille allerdings von außen nach
innen abgespielt wird. Die Datenspur der CD besteht aus Pits (Vertiefungen)
und Lands (Erhebungen) die in dem Polycarbonat der CD eingepresst
sind. Auf die Polycardonatscheibe mit den Pits und Lands wird eine
meist silberfarbene Reflexionsschicht aufgedampft, die später das
Lasersignal reflektieren wird.
Beim Auslesen dreht sich die CD mit zwischen 200 und 500 Umdrehungen
pro Minute. Die Schwankung in der Drehgeschwindigkeit ist notwendig,
da im Inneren der CD pro Umdrehung ein deutlich geringerer Weg
zurück gelegt wird, als am äußeren Rand der CD. Um aber einen gleichmäßigen
Datenstrom zu erreichen ist die variable Drehgeschwindigkeit notwendig.
Die CD wird von unten ausgelesen, wobei der Laser die gesamte CD
durchdringt und erst dann auf die Pits und Lands und die reflektierende
Schicht trifft, die sich direkt unter dem CD-Aufdruck befindet. Der
Laser wird sowohl von dem Pit als auch dem Land reflektiert. Der
Unterschied zwischen Pit und Land beträgt genau ein viertel der Wellenlänge
des Lasers. Bezogen auf den Hinweg des Signals und den Rückweg der
Reflexion beträgt der Signalunterschied eine halbe Wellenlänge. Dadruch
hat das reflektierte Signal einen Laufzeitunterschied anhand dessen
eine Photodiode im CD Player den Unterschied erkennen kann.
Glasmaster
Der erste Schritt der CD-Herstellung ist
das Glasmastering. Die Daten der CD auf dem Premaster (CD-R, U-Matic
oder DLT) werden auf einen Server überspielt und dann 1:1 auf das
Glasmaster übertragen. Das Trägermedium ist hierbei eine etwa 20mm
dicke Glasscheibe mit einem Durchmesser von etwa 280 mm, die mit
einer laserempfindlichen Fotoschicht überzogen ist. Die Masterdaten
auf dem Server werden von einem Laser auf die Fotoschicht des Glasmasters
gebrannt. Der Datenfluss ist dabei um das Vierfache höher als später,
wenn er von einem CD-Player gelesen wird. Um die extrem sensible
Fotoschicht zu schützen, wird der Glasmaster im Anschluss an diesen
Prozess in einem speziellen Heizofen mit etwa 310 Grad erhitzt. Sobald
er sich der Ofentemperatur angepasst hat, wird eine Aluminiumlegierung
auf die Fotoschicht aufgedampft und wieder abgekühlt. Die Glasscheibe
wird mit einer Kamera auf eventuelle Fehler bei der Metallisierung
- unterschiedlich starker Auftrag oder mögliche Materialfehler -
geprüft und noch einmal mit einem Laser abgetastet. Dieser vergleicht,
ob die Daten auf dem Glasmaster mit den Ursprungsdaten übereinstimmen.
Er hat eine Haltbarkeit von etwa drei bis vier Tagen und muss deshalb
schnellstmöglich weiterverarbeitet werden. Wenn die Qualitätsprüfung
abgeschlossen ist, kommt der Glasmaster in die Galvanik.
Vorbereitung der Pressmatrizen
Beim galvanischen
Prozess werden die Daten des Glasmasters auf unempfindlichere Platten
kopiert, die später als Pressvorlage dienen. Im ersten Schritt wird
von dem Glasmaster ein "Vater" kopiert. Hierzu wird
Nickelgranulat in einer Lösung bei etwa 80 Grad angelöst und der
Glasmaster in dieses Bad gelegt. Das absolut reine Nickel überzieht
die metallisierte Schicht des Glasmasters. Nach etwa zwei Minuten
wird er dem Bad entnommen und härtet im Anschluss zwei Stunden aus.
Die Nickelschicht wird nun von der metallisierten Schicht des Glasmasters
abgezogen. Die Metallisierung auf dem Master kann entfernt und die
Glasscheibe nach einer Reinigung wieder verwendet werden.
Jetzt wird der Vater mit einem Trennmittel beschichtet und erneut
in das Nickelbad getaucht. Die Trennschicht ermöglicht ein späteres
Ablösen der Mutter, der Kopie des Vaters. Wenn die Mutter nach etwa
zwei Stunden Trockenzeit ausgehärtet ist, wird sie per Laser auf
eventuelle Unregelmäßigkeiten überprüft. Nach der Freigabe wird die
endgültige Matrize erstellt. Der Umweg über Vater und Mutter hat
zwei Gründe: Zwischen dem extrem sensiblen Glasmaster und der Matrizenherstellung
muss eine zusätzliche Stufe eingeführt werden, da das Glasmaster
zu sensibel ist, um davon direkt eine Matrize herstellen zu können.
Ferner müssen am Ende der Kette natürlich alle Daten negativ auf
der Matrize sein, damit die Information auf der CD später wieder
positiv ist.
Die Pressung
Die Pressung einer CD erfolgt im Spritzgußverfahren.
Die Pressmatritze die beim Glasmastering hergestellt wurde, wird
in eine CD-Pressmaschine eingespannt. In die Form wird 340 Grad heißes
Polycarbonat eingespritzt. Von hinten drückt ein flaches Gegenstück
die Matrize auf das flüssige Polycarbonat, gibt ihm dadurch die endgültige
Form und dient zum Teil auch schon der Abkühlung. Auf die Scheibe
wird Industriesilber aufgedampft, das sich genau in die Pits und
Lands der CD legt.
Abschließend wird ein Schutzlack auf die CD aufgetragen, da sonst
die metallisierte Schicht durch Umwelteinflüsse oder die Labeldruckfarbe
schnell beschädigt würde.
Die fertige CD wird auf eine Spindel gegeben und kann bedruckt und
anschließend verpackt werden. Die Konfektionierung der CD mit Booklet
und Inlaycard in eine Jewelbox läuft maschinell.
Die unterschiedlichen CD-Formate
CD-Audio
Die ursprüngliche Form der CD. Die technischen
Spezifikationen der CD-Audio ist im so genannten „Red Book“ festgelegt.
Dieser Standard sagt aus, dass eine CD-Audio eine Taktung von 44,1
kHz, eine Abtasttiefe von 16bit und zwei Kanäle (Stereo) hat. Zudem
muss sie im „Disc At Once“-Modus geschrieben sein. Die Titel dürfen
nicht in mehreren Sessions geschrieben werden. Der Player liest die
Daten auf einer CD-Audio in Single-Speed.
Dieser Standard garantiert, dass jede CD-Audio in jedem CD-Player
oder CD-ROM-Laufwerk gelesen werden kann.
CD-ROM (Read Only Memory)
Die Audio-CD wurde 1985
um die „Yellow Book“ Spezifikation erweitert. Dieser Standard beschreibt
die CD-ROM, die Daten für Computer enthält. Mittlerweile wurde der
„Yellow-Book“-Standard auf den ISO 9660 Standard erweitert. Dadurch
ist die CD-ROM plattformübergreifend auf allen gängigen Betriebssystemen
lesbar.
CD-Extra / Enhanced CD
Der Standard für die CD-Extra,
auch Enhanced CD genannt, wurde 1996 im „Blue Book“ festgelegt. Die
CD-Extra ist eine Multisession-CD. Die erste Session enthält Audiodaten,
die von jedem CD-Player gelesen werden können. Die zweite Session
enthält ROM-Daten für den Computer. Die CD-Extra kann neben den Audiotracks
auch Video-Informationen, Bilder oder Links zu einer Homepage enthalten.
Die CD-Extra hat die Mixed Mode-CD abgelöst. Bei der Mixed Mode CD
wurden die ROM-Daten vor den Audio-Daten gepresst. Einige CD-Player
haben den ROM-Teil nicht erkannt und die Daten abgespielt.
CD-R (CD-Recordable)
Eine CD, die einmal beschrieben
werden kann. Dazu werden ein CD-Brenner und entsprechende Software
oder ein spezielles „Stand Alone“-Gerät benötigt. Der Standard ist
im zweiten Teil des „Orange Book“ festgelegt. Mit einem Laserstrahl
werden die späteren Pits der CD gebrannt. Diese Stellen werden taub
und der Laser reflektiert sich nicht mehr daran. Dadurch wird das
Pit der normalen CD simuliert. Einmal beschriebene CD-Rs können nicht
überspielt werden. Für Computerdaten besteht die Möglichkeit, die
CD-R in mehreren Sessions zu schreiben.
CD-RW (ReWriteable)
Die CD-RW ist eine Weiterentwicklung der CD-R. Sie kann mehrfach
beschrieben werden. Nahezu jeder CD-R-Brenner und -Player kann
auch CD-RWs brennen und lesen. Die CD-RW ist etwas teurer als die
CD-R und kann laut Herstellerangaben bis zu 100 Mal neu beschrieben
werden.
|
|
|
>> Preiskalkulation
Stellen
Sie sich Ihre Wunschprodukte ganz einfach
zusammen. Hier erhalten Sie sofort ein individuelles Angebot.
mehr>>
>> Promotion
Service
Bei der Promotion und dem Marketing für Ihre
Produktion können wir Sie professionell unterstützen. mehr>>
>> Spezifikationen
Hier finden Sie alle Spezifikationen für Ihre
Produktion. Natürlich stellen wir Ihnen auch alle nötigen Logos zur
Verfügung. mehr>>
>> GEMA
Alle nötigen Informationen zur GEMA und die
entsprechenden Formulare für Ihren Lizenzantrag. mehr>> |